Freitag, 11. Mai 2007

Und zum Schluss noch ein paar Bilder ...

Ja, nun ist' wirklich vorbei mit Jaan Tättes "Bungee Jumping" im Theater Wedel. Als Schlussbonbon gibt es hier noch ein paar Fotos von der Vorstellung


























Das Copyright der Fotos liegt beim Fotografen Hans Kall.

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Sonntag, 29. April 2007

Abgefe(i/u)ert

Dernière ist nun durch.
Das Stück ist abgespielt. Mit einem gewaltigen Knall, aus der Schreckschusspistole abgefeuert, zu Ende gebracht. Und dann... abgefeiert. Blödes Wortspiel.
War echt n guter Abend gestern, und nun ist schon wieder ein Stück abgespielt. Für mich wars eine tolle Zeit, mit vielen kreativen Anregungen. Begeistert war ich auch von den Zushauern, die das Stück so herzlich aufgenommen haben, und ein ums andere Mal auch noch später am Abend mit uns darüber sprechen wollten. Ein herzliches DANKE an alle Beteiligten, alle Gäste, und noch einmal ganz besonders auch an Günter. Hast du gut gemacht!
lieben Gruß, Ben

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Mittwoch, 11. April 2007

Vorfreude

Lange keine Pizza mehr gehabt.
Das aber ist nicht der einzige Grund, weshalb ich mich schon auf die nächsten Vorstellungen freue. Die Stimmung in der Gruppe war echt gut, das Publikum stets begeistert und das Stück ist nach wie vor echt faszinierend. Ich kann immer wieder darüber nachdenken, welche Vorstellungen und Bilder hier transportiert werden, und jedes mal komme ich auf neue Sachen, die dieses Stück so besonders machen, und mich mal zum lachen bringen und mal ins tiefe grübeln stürzen.
Zudem macht es, auch in der recht kleinen Rolle die ich spiele, einen Heidenspaß diese Spannung zu erzeugen; zwischen Wirklichem, den eigenen Illusionen und einer fremdbestimmten Märchenwelt und doch wieder nur unserem Leben. Ich hoffe, dass wir auch in diesem Monat wieder gut verkauft sind, um nicht zu sagen randvoll werden. Ganz eigennützig möchte ich behaupten: Verdient haben wirs... und aus zuverlässigen Quellen weiß ich, dass viele Wedeler sich über diese intensive Abwechslung im Theater freuen.
Lieben Gruß an alle Involvierten, an alle Leser und an die kommenden und wiederkommenden Zuschauer.
Ben

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Montag, 26. März 2007

Zwischenbilanz

Es ist unglaublich! Am Samstagabend waren wir ausverkauft!! Und es hat Spaß gemacht...

Tja, nun ist erst mal Pause, und das Kabarett ist am Zug.
Zeit für eine Zwischenbilanz! Doch ganz gut verkauft, immer Spaß und ein begeistertes Publikum: Nicht endend wollender Applaus, Getrampel, Gejohle und zum Teil Standin Ovations. Wir können zufrieden sein! Ich hoffe nur, dass unser Publikum uns nicht vergisst und uns fleißig weiter empfielt, damit wir auch im April volles Haus haben. Nun genießen wir unsere Pause, bis wir wieder Proben haben... Denn vier Wochen sind schon ne lange Zeit!

In der Zwischenzeit haben wir dann noch den ersten Auftritt der Improgruppe, natürlich auch Sturm und Drang! Damit es nicht langweilig wird.

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Montag, 19. März 2007

Wir sind im - Theater

Wunderschönes Wochenende - mit gleich zwei Besuchen im Theater Wedel. Nicht etwa, weil ich am Samstag nichts besseres zu tun hatte, sondern um meinen 12-jährigen Patensohn ins Theater zu begleiten. Ich kann mir eigentlich keinen besseren Einstieg vorstellen als Bungee Jumping im Theater Wedel.

Der Reihe nach.

  • Das Stück
    Die Geschichte ist ja schnell zusammengefasst: Ein cross-over zwischen 'Vom Fischer und seiner Frau' und 'Ein unmoralisches Angebot'. Aber soviel mehr an Zwischentönen - was bestimmt unsere Träume, was unser Handeln? Wir erklären wir uns die Realität? Wie reagieren wir, wenn uns jemand unser Weltbild kaputt macht.
    Und all dies auch noch aus verschiedenen Perspektiven und Varianten, die die Identifikation des Publikums mit einzelnen Personen immer auch wieder stört.
    Wo findet man solche Stücke, Günter? Gibt's davon mehr?
  • Die Inszenierung
    Ich glaube, hier ist etwas seltenes gelungen: Die Inszenierung hat all die eben geschilderten Aspekte aufgegriffen, klar herausgearbeitet; hat die Brüche im Text nicht nivelliert sondern benutzt; hat die Varianten bestehen lassen. Hat die Schauspieler und das Publikum herausgefordert - und belohnt, wenn die Herausforderung angenommen wurde.
    Den Ausgleich zwischen Texterfordernissen, Publikumserwartungen, Regieeinfällen und Möglichkeiten der Bühne und der Schauspieler ist dir vollkommen gelungen.
    Das ist etwas, das durch das - ja sachlich durchaus zutreffende - Label 'Amateurtheater in der kleinstädtischen Provinz' nicht angemessen beschrieben ist; das ist Kunst.
  • Die Schauspieler
    Ich hatte das ja schon nach meinem Probenbesuch geschrieben: Ich war von der Intensität und Konzentration sehr beeindruckt. Aber da hatte ich ja nur Florian und Beni gesehen, daher nochmal verstärkt und auch für Cosma und Ben.
    Ihr müsst den ganzen oben beschriebenen Kram ja umsetzten: die Träume, die Fragen, die Brüche - und nur dadurch wird das ganze zu einem Ereignis.
  • Das Publikum
    Tja Günter - das ist jetzt deines. Die Mundpropaganda läuft, die Lokalblätter berichten, Wedeler Schulklassen haben sich angesagt. - 'Sturm und Drang' kriegt so eine Identität, auf die du in den nächsten Jahren aufbauen kannst.

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Einträge ins Gästebuch

Alle Namen haben wir fürs Internet auf die Kürzel reduziert

Ein wunderschönes Stück und tolle Schauspieler.
Weiterhin volles Haus und toi,toi,toi.
K.

Tolles Stück!!! Gefällt mir gut. Weiter so!
H.

Ein interessantes Stück, das zum Nachdenken anregt, eine super-gelungene Inszenierung, gute Schauspieler- sehr empfehlenswert!
H.

Zum 2. Mal eine großartige Leistung: unterhaltend,anregend.
G.

Überraschung, Intensität, Ideen, Nachdenklichkeit - und es bleibt
ein Gefühl des Glücks.
R.

Günter, Deine Inszenierung ist hervorragend! Unsere Jugendlichen setzten ihre Rollen ausgezeichnet um.
I.

Das gesamte Stück hat mir wunderbar gefallen, die Geschichte, die Schauspieler und alles drumherum!
Man hat die Lust der Schauspieler auf dieses Stück und Theater gemerkt!
K.

Mir hat das Stück auch sehr gut gefallen. Es war märchenhaft, realistisch, spannend, romantisch.
Auch schöne Musik und ein tolles Bühnenbild.
H.

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Jo!

Ja, das mit dem "Spezialitätenprogramm" (s.u.) haben wir verinnerlicht, und trotzdem ... Man spielt halt lieber vor vollem Haus als vor nur zwanzig Leutchen.

Aber nun trägt die Begeisterung unseres Publikums Früchte: statt der vorverkauften 16 waren am Sonnabend doch 60 Zuschauer da. Unter ihnen eine Lehrerin der IGS, die daraufhin eine Vormittagsvorstellung komplett gebucht hat (25. April).
Selten habe ich so euphorische Rückmeldungen von Zuschauern bekommen wie nach diesen Vorstellungen. Ich selbst bin besonders glücklich, dass viele von "Rührung" und "Ergriffenheit" sprechen: das auf dem Theater zu erreichen ist gar nicht so leicht, scheint uns aber gelungen. Die meisten sind überrascht, dass ein Stück so viel auslösen kann: Rührung, Komik, zum Nachdenken anregen, Spannung, Freude ... (und toll ist doch, dass die beiden zwölfjährigen Jungs, die am Sonnabend da waren, zum Beispiel die Fecht-Szene cool fanden)

Nachher werde ich die Beiträge aus dem Gästebuch hier eintragen

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Freitag, 16. März 2007

Kritik in der Pinneberger Zeitung

In der Pinneberger Beilage nun (endlich) die Kritik von Kuno Klein - schön, dass es diesem ausgewiesenen Theaterkenner offenbar gefallen hat ...

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Mittwoch, 14. März 2007

Nachlese des ersten Wochenendes

Ein begeistertes Publikum am Samstag und am Sonntag: was will man mehr? Naja, so rhetorisch ist die Frage gar nicht: natürlich wünscht man sich nun auch ein volles Haus, dass sich die Zuschauer um die Karten reißen. Aber ich habe es den Darstellern schon vor der Premiere gesagt: ein Stück wie "Bungee Jumping" läuft bei uns unter "Spezialitätenprogramm": es steht eben nicht "turbulente Komödie" da, weder Titel noch Autor sind einer breiten Menge bekannt und der Untertitel mag auch eher irritieren als interessieren.
Aber entscheidend ist doch eher, dass wir die Zuschauer tatsächlich mitgerissen haben (siehe den Hinweis auf die stehenden Ovationen im WST und bei Benedikt): über den großen Osvald-Monolog haben manche eine Träne vergossen, über die Psycho-Szene sich viele amüsiert, alle haben sich gefragt, ob die beiden Jungs das Mädel umgebracht haben und unsere Ausflüge in verschiedene Theater-Genres wurden verstanden.
Das funktionierte nur, weil die vier auf der Bühne in jedem Augenblick voll bei der Sache waren: Eure Spannung, Eure Energie übertrug sich aufs Publikum. Ganz pathetisch ausgedrückt: das sind die Momente, da im Theater "Kunst" passiert - ob das nun am Staatstheater, der kleinen Provinzbühne oder am Amateurtheater geschieht: wenn Menschen sich ganz und gar einer erzählten Geschichte hingeben und gleichzeitig die "intellektuelle Freude" haben, über die Erzählung, die Art der Erzählung nachzudenken.

Ich habe riesigen Spaß an der Probenarbeit mit Euch gehabt und vermisse es genauso wie Benedikt (aber ich stürze mich ja gleich in die nächste Produktion). Es gab viele Momente, die mich sehr ertsaunt haben: solche Intensität, solche Konzentration ist selbst bei Profis nicht immer vorhanden. Nur deshalb gelingen Euch auch die schwierigen Brüche und "Aussetzer": weil ihr hinterher nahtlos an die vorherige Stimmung ansetzen könnt.
Ich hoffe, dass ich mit Euch noch viele solcher Stücke werde machen können, aber nun bin ich erst einmal gespannt auf die nächsten Vorstellungen ...

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Bilder vom fertigen Bühnenbild

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