Mittwoch, 28. Februar 2007

Statt Probentagebuch ...

...ein paar Bilder:

Jaan Tätte - Bungee Jumping - Theater Wedel - Probe am 27.02.2007 - 01Jaan Tätte - Bungee Jumping - Theater Wedel - Probe am 27.02.2007 - 02
Jaan Tätte - Bungee Jumping - Theater Wedel - Probe am 27.02.2007 - 03Jaan Tätte - Bungee Jumping - Theater Wedel - Probe am 27.02.2007 - 04Jaan Tätte - Bungee Jumping - Theater Wedel - Probe am 27.02.2007 - 05
Jaan Tätte - Bungee Jumping - Theater Wedel - Probe am 27.02.2007 - 06Jaan Tätte - Bungee Jumping - Theater Wedel - Probe am 27.02.2007 - 07Jaan Tätte - Bungee Jumping - Theater Wedel - Probe am 27.02.2007 - 08
Jaan Tätte - Bungee Jumping - Theater Wedel - Probe am 27.02.2007 - 09Jaan Tätte - Bungee Jumping - Theater Wedel - Probe am 27.02.2007 - 10
Jaan Tätte - Bungee Jumping - Theater Wedel - Probe am 27.02.2007 - 11Jaan Tätte - Bungee Jumping - Theater Wedel - Probe am 27.02.2007 - 12
Jaan Tätte: Bungee Jumping - Theater Wedel - Fotos von der Probe am 27.02.2007

Kurze Nebenbemerkung noch zur Probe des Auftritts vom Pizzaboten: keine Bange - die Szene fangen wir einfach noch mal ganz von vorn an. Wenn wir den Rest hinbekommen haben, kriegen wir auch die in den Griff ...

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Sonntag, 25. Februar 2007

Tanzprobe

Gestern hatten wir tatsächlich eine kleine "Tanzprobe" dabei - einer von den vielen kleinen "Ausflügen" in verschiedenste Theatergenres, die im Stück vorkommen. Dass die drei dabei durchaus eine gute Figur machen, kann man hier sehen:

Bungee_Jumping-Theater_Wedel-Tanz01 ii Bungee_Jumping-Theater_Wedel-Tanz02 ii Bungee_Jumping-Theater_Wedel-Tanz03

Bungee_Jumping-Theater_Wedel-Tanz04 ii Bungee_Jumping-Theater_Wedel-Tanz05

Danke, Ihr Lieben, für Euer tolles Engagement und den Spaß, den Ihr mitbringt! Ich glaube, oben sieht man ein bisschen davon.

Ich glaube, keiner von uns hätte gedacht, dass in "Bungee Jumping" ein Song von Marilyn Monroe auftauchen würde ...
Markus hat sehr recht mit seinem Hinweis auf die Spannungsbögen, aber ich denke, dass wir in der Hinsicht keine Probleme haben werden, denn wir haben uns ja von Anfang an sehr viele Gedanken um die Funktion der verschiedenen Szenen (-elemente) im Stück gemacht.

Sorry, dass einige Fotos qualitativ nicht so doll sind - ich muss mich an die Kamera erst gewöhnen ...

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Freitag, 23. Februar 2007

Besuch aus London

So, endlich durfte ich am Mittwoch auch mal eine Probe sehen - und wie versprochen gibt's auch ein wenig Feedback:

Ich war von der Intensität und Konzentration bei der Probe, von eurem sehr bewussten Ausprobieren auch kleiner Veränderungen und von Günters (ungewohnt) behutsamer Führung sehr beeindruckt. Das ganze wirkt sehr professionell.

Hier die beiden einzigen kurzen kritischen Anmerkungen: 3 Stunden konzentriert zu Proben ist nach Schule, Studium, Arbeit o.ä. sehr anstrengend. Es ist schade, diese Zeit damit zu vergeuden sich an bereits ausprobierte Details zu erinnern - sowas gehört aufgeschrieben. Und zwei Wochen vor der Premiere sollte man auch keinen Text mehr auf der Bühne sehen...

Ich fand auch die geprobte Szene sehr gelungen. Die Tempowechsel, das "Durchgeknallte". Die physischen und verbalen Auseinandersetzungen zwischen Osvald und Roland. Alles sehr stimmig und rund - was jetzt noch dazu kommt, ist das Tüpfelchen auf dem I, the icing on the cake. Wenn alle Szenen so sind wie die am Mittwoch (und Günter ob der vielen Ideen nicht die Spannungsbögen vergessen hat ;-), dann könnt ihr euch damit ruhigen Gewissens sehen lassen.

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Plakate, Banner

Gerade komme ich von einem Theater Wedel Halbmarathon. Von 16 - 22 Uhr im Theater und dabei nur kurze zehn Minuten an Bungee Jumping gedacht. Aber diese zehn Minuten hatten es in sich...
Die Banner sind da! Wow, die sind echt klasse geworden. Ich kann mir gut vorstellen, dass die ein echter Hingucker werden. Wir ware ja auch alle mächtig stolz! Auch die Plakate haben es in sich: provokativ, bunt und einfach wie aus einem Guss. Jetzt müssen wir nur noch den zweiten Akt vervollständigen und wir kommen in die richtig heiße Phase. Obwohl, sie scheint schon erreicht...

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Der MANN tritt auf. (siehe Probentagebuch10)

MIST, ÄCHZ, ARRRGH!!!
Kennt ihr das Gefühl, dass ihr irgenwo hinwollt, zwar ohne zu laufen, aber dennoch nicht schnell genug gehen könnt? Dass ihr in Gedanken schon eine Ecke weiter seid? Dass euch euer Kopf, schwer von treibenden Gedanken, ständig vor die Füße zu fallen droht?
Sicher, die Probe gestern war nun erstmal grundlegend dafür da, grob die Gänge zu klären, den Text einer inszenierungskonformen Farbpalette zuzuordnen und in etwa zu klären, in welche Richtung der Charakter "läuft" ... ABER: so richtig hineinfühlen in die Rolle, so richtig aus der Rolle heraus agieren, das fehlt natürlich noch.
Ich will die Rolle fühlen, von innen her mit Leben füllen und auch stimmlich die richtigen Nuancen erwischen. Ich habe einen echt hohen Anspruch an mich, und an die Rolle, und deshalb kam mir das, was wir gestern entwickelt haben, ein bisschen plump vor. Das muss es auch sein, ich weiß, aber ich wünschte eben, ich hätte schon mehr ... also wühle ich mich jetzt durch den Text und mache mir Gedanken, wie die gestern entwickelte Szene an Kraft gewinnen kann ... welche Ansätze ich wie am besten ausdrücken kann, ob noch Gesten, Mimik, Requisitenspiel, oder eine Betonung fehlt. Letztenendes kann ich ja doch nur den Schalter umlegen und spielen. Und dann hoffen, dass ich damit zufrieden bin, und dann noch hoffen, dass ich zurecht damit zufrieden bin.

wohin führt mich dieses Stück?
welche Ausstrahlung hat der Mann?
welche Gedanken hat der Mann?
Hilft es mir, über den Subtext zu grübeln?
Tadaaaaaaaaaa!!! Ich übe lieber schon mal das Gehechel vom Auftritt danach. Macht weniger Arbeit ;) Das Übrige entwickelt sich von alleine. Ich vertraue da auf meine Intuition. Außerdem trage ja nicht nur ich, und mein Kopf, sondern auch die Köpfe und Aktionen der anderen Spieler zu meiner Rolle bei. Das macht es ja gerade so spannend.

LG Ben

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Bilder

Hier nun endlich ein paar Probenfotos:

Tätte:Bungee Jumping Theater Wedel - Proben - Laura, Osvald ii Tätte: Bungee Jumping - Proben - Pizzabote, Roland iiTätte: Bungee Jumping -Proben - Ensemble


leider kriege ich die beiden rechten Bilder nicht mehr größer hin - aber demnächst gibt's mehr Probenfotos ...

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Donnerstag, 22. Februar 2007

Probentagebuch 10

Heute war Bens erste Probe! Erst dachte ich, dass es ein großer Fehler war, ihn erst jetzt dazuzuholen, da er sich seine Rolle schon festgelegt hatte und nur sehr schwer akzeptieren wollte, dass wir anderen den Mann anders sahen. Aber schon nach relativ kurzer Zeit hat Ben (fast) alle seine Vorstellungen beiseite gelassen und sich auf unsere Ideen eingelassen und sie mal ausprobiert. Natürlich machte es sich bemerkbar, das wir anderen drei schon relativ genau wissen, wie unser Charakter in welcher Situation reagieren wird und Ben muss sich das alles noch erarbeiten.
Aber trotzdem, auch wenn noch große Teile des zweiten Aktes vor uns liegen, bin ich doch guter Dinge! Die Probe heute war sehr konstruktiv und wir haben weitere Fortschritte gemacht! Und der Charakter des Mannes kristalisiert sich auch heraus...

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Mittwoch, 21. Februar 2007

Probentagebuch 9

Nun war es eine Woche lang still auf diesem Blog, was vor allem daran liegt, dass wir in einer schwierigen Probenphase stecken: die Charaktere sind ziemlich festgelegt, die Richtung des Stückes steht uns immer klarer vor Augen, und nun passieren eben keine großen Überraschungen mehr. Wir feilen an einzelnen Szenen, Dialogen; die Personen erhalten Nuancen; überall kommen Kleinigkeiten hinzu. Und das lässt sich schwer vermitteln.
Vielleicht liegt die "Stille" hier auch an unserer Unsicherheit: wir haben z.B. einige Musiktitel in das Stück integriert, bei denen die Darsteller ihre Rollen verlassen. So fängt Laura plötzlich an zu singen oder Roland und Osvald legen ein klassisches Fechtduell hin. Machen wir damit den Spannungsbogen des Stücks kaputt??? Wir meinen, nicht: Tätte selbst bricht immer wieder aus dem Handlungsstrang aus. So lässt er etwa Osvald sagen: "das hatten wir doch schon im ersten Akt." Das haben wir aufgegriffen und steigen dann und wann komplett aus. Zum einen wissen wir nicht, wie so etwas beim Publikum ankommen wird, zum anderen möchten wir auch nicht alles vorher verraten.
So kommt es also, dass wir alle derzeit wenig schreiben. Aber wir bleiben für Fragen und Kommentare dankbar!

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Sonntag, 11. Februar 2007

Die Frisurfrage

Meine Güte...wächst das denn nicht schneller?! Diese Frage stelle ich mir seitdem ich Günter zugesagt habe, den Osvald zu spielen!
"Sieh mal aus, als ob du seit zwei Jahren keinen Spiegel und keinen Frisör mehr gesehen hast!" Leichter gesagt als getan, wenn man sich grad im Dezember einen Militärschnitt verpasst hat! Also Ok, erst mal ganz ruhig.... Osvald wird sich die Haare geschnitten haben...mit der Küchenschere...das werde ich nicht über mich ergehen lassen- bei aller Liebe! Ich laufe jetzt schließlich schon seit ein paar Wochen mit wild gewachsenem Bart rum. Meine Lehrer halten mich für einen Freak auf Ausgang, aber Günter und Cosma meinen: "Du siehst immer noch so brav und ordentlich aus!"
Verflixt! Ich will nicht brav aussehen.... eher wie Psychopat auf Ausgang! So wie auf dem Bild, ganz oben auf dem Blog.... Ok, einmal hab ich es geschafft... also...bis zur Premiere Bart und Haare weiterwachsen lassen und hoffen, dass ich nicht mehr brav wirke!

Das ist ein Einblick in die Sorgen eines Schauspielers!

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Mittwoch, 7. Februar 2007

Probe am Mittwoch, den 7.2.07

Ich möchte an dieser Stelle ein Lob für die heutige zweier-Probe aussprechen. An alle beteiligten. Wir haben zwar heute nicht unbedingt Text gefressen, (war auch nicht das Ziel!) haben aber trotzdem viel geschafft. Z.b. haben wir Florians und meiner Szene ne Menge Ausdruck und Gefühl verliehen, sei es durch das Geld oder die Trance, die Entscheidung oder die Träumereien. Es hat Spaß gemacht bis Freitag!

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Samstag, 3. Februar 2007

Probentagebuch 8

Gerade nehmen die Proben einen heftigen Verlauf: wir kommen gut voran, alle haben eine gute Ahnung von ihren Rollen - nun wird's also spannend. Es zeigt sich auch, wie sehr unsere Besetzung die Inszenierung beeinflusst: wäre Osvald wesentlich älter als Roland und Laura, bliebe immer ein "Ungleichgewicht", bei uns aber begegnen sie sich stets "auf Augenhöhe".

Sehr witzig, wie wir gerade durch die Genres stürmen: einige Seiten erscheinen wie eine klassische Römerkomödie, dann blitzt da kurz Falstaff auf (oder ist es doch Louis de Funes?), gleich darauf wird's zum Mantel-und-Degen-Film. Wir haben auch "Warten auf Godot" drin, Ibsen, den Durbridge-Krimi und englische Boulevardkomödie ... Seltsam, seltsam ... Wir müssen aufpassen, dass wir uns darin nicht verzetteln, dass das Stück eine Linie behält, aber spannenderweise bekommen einige bislang unverständliche Dialoge durch diesen Genremix plötzlich Sinn.

Mal sehen, was gleich in der Probe passiert ...

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Donnerstag, 1. Februar 2007

Unter Beobachtung

Nun, zunächst möchte ich noch etwas reserviert kommentieren, was ich nur eine viertel Stunde beobachten durfte, bevor ich selbt wieder auf die Bühne musste. Gemeint ist die Zweierprobe mit Beni und Florian am vergangenen Mittwoch.
Interessant fand ich das Bühnenbild zu ersten Mal räumlich vor mir zu haben, auch wenn es bloß angedeutet existiert. Spannend, auf dem schon eng geplanten Raum noch die Einschränkungen durch die Möbel und Höhenunterschiede zu haben. Und noch viel spannender: Wie alle diese Einschränkungen der Regie und den Spielern nicht das geringste Hindernis zu sein scheinen. Die Szene, die geprobt wurde, schlängelt sich wie im Tanz zwischen den Hindernissen hindurch, tanzt über die Möbel und drückt sich dem Betrachter aufs Auge... soviel zur Optik.
Die Auslegung der Rollen bisher, und ihre phasenweise Aufösung gefällt mir sehr. Stark, mal einen so ernsthaften Florian zu sehen. Und Beni, ja, wir suchen alle noch unsere Rollen, scheint dem Roland noch mehr entlocken zu wollen. Aber echt überzegend, mein erster Eindruck...
STURM UND DRANG allemal.

Nun, reserviert... da gäbe es noch mehr zu sagen. Doch das sind noch recht wirre Gefühle und Wahrnehmungen, die erst noch reifen wollen. Ich schau dann mal wieder vorbei.
so far. Ben

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