Samstag, 20. Januar 2007

Probentagebuch 5

Tolle Probe gestern - vier Stunden waren alle hochkonzentriert dabei, hinterher natürlich auch entsprechend fertig ...

Dana kam mit einer genaueren Bühnenbild-Idee:


Die muss ich wohl erst mal erklären ...
Die Bühne ist leer (wir spielen ja parallel zum Kabarett) - schwarzer Aushang. Osvalds Haus wird durch ein Podest angedeutet. Dana hat nun zwei Podeste draus gemacht: ein zweites, höheres hinten, dort steht die Liege. Die "Möbel" (alles Sperrmüll, den Osvald sich zusammengesucht hat) sonst im unteren Teil: ein Tisch, ein Stuhl, ein Hocker, ein altes Spülbecken (war wohl schon im Haus drin), ein kleiner Schrank. Über der Liege ein Fenster, hinten noch die Tür nach draußen und gleich daneben ein Durchgang ins Nebenzimmer.
Auf der rechten Bühnenseite hängen Stoffbahnen, leicht gerafft: die dienen als Projektionsflächen (wir wollen mit Beamer usw. arbeiten), können aber auch bei entspr. Beleuchtung als "Bäume" gelten.
Das Bühnenbild gibt schöne Spielmöglichkeiten: im Haus oben und unten / drinnen und draußen &c.

Genug erstmal - gleich ist schon wieder Probe - hinterher vielleicht mehr ...

1 Kommentar(e):

Ben hat gesagt…

Interessant. bin neugierig. sehr neugierig. Wenn ein so "sparsames" Bühnenbild im Schwarzen raum hängt/steht/sitzt, welche aussage machen dann die farben der Bühnenbestandteile. (Vorhänge, Möbel, Bettzeug etc.)?
Und man muss ja auch sehen, wie man auf künstlich begrenztem Raum den Szenen gewisse Gefühle zuordnen kann... beklemung, enge, Konfrontaion, Heimlichkeit etc...
schöne sache