Mittwoch, 24. Januar 2007

Geld oder Liebe!

Dieser Buchtitel, über den ich beim Googeln gestolpert bin, passt eigentlich recht gut zum Stück. Geld oder Liebe?
Nun, ich denke, dass die Liebe als solche in dem Stück weniger thematisiert wird, als der Stellenwert der Liebe, die Ordnung unserer Prioritäten und die Rolle von Gefühlen und Lebensumständen.
Es geht meiner Meinung nach auch darum, wie gut wir uns selber kennen, und wie gut wir andere, vielleicht sogar geliebte Menschen kennen. Kennen wir uns? Wie gut können wir uns/einander einschätzen?
Und Geld? Das kommt in solchen Ausmaßen im Stück vor, dass es gänzlich an Wirklichkeit verliert. Hier verhält es sich ähnlich wie bei der Punktevergabe in der Improgruppe. Das Geld ist so überpräsent, dass es etwas Beliebiges bekommt. Es dient viel mehr als Reiz, als auslösender Reiz, Risse und Wellen in das Rollengeflecht zu schlagen, bis am Ende ein ganz neuer Stoff entsteht.
Oder bleibt doch alles beim Alten?
Was ist denn überhaupt passiert, wenn das Stück vorbei ist?
Ist das ganze etwa nur ein großes Kopfkino?

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